Ausgabe vom 21.05.2026 Seite 9

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„It’s Arsen-all over“ Abseits Sie waren „The Invincibles“ und machten sich bei den Fans des FC Arsenal unsterblich. Das Team des Londoner Clubs um Torwart Jens Lehmann, Ashley Cole, Frederik Ljungberg, Dennis Bergkamp und die Vereinslegende Thierry Henry setzte in der Saison 2003/04 Maßstäbe. Unter der Regie von Trainer-Ikone Arsène Wenger marschierten die „Gunners“ ungeschlagen zum Titel, gewannen in der Premier League 26 der 38 Spiele. Einmalig, dieser Weg zur Meisterschaft, der 13. in der Club-Historie. Auf diesem Triumph aber schien ein Fluch zu liegen, der 13. Titel schien verhext zu sein. Mit Nummer 14 wollte es einfach nicht klappen, viermal wurde Arsenal seit 2004 Vizemeister – zuletzt dreimal in Serie. Es war einfach zum Verrücktwerden, zum Verzweifeln. Doch das Warten hat seit Dienstagabend endlich ein Ende, nach 8060 schier endlosen Tagen sind die Londoner wieder Meister. „It’s Arsen-all over“, schrieb „The Sun“ nach dem Patzer des einzig verbliebenen Konkurrenten Manchester City, der beim AFC Bournemouth am vorletzten Spieltag nicht über ein 1:1 hinauskam und Arsenal so zum Sofa-Meister machte. Doch von wegen Sofa: Die Truppe um Nationalspieler Kai Havertz hatte die Partie gemeinsam im ...