Ausgabe vom 18.06.2026 Seite 15

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„Pico“ darf erstmal wieder „Schleppen“ Inhaber eines Luftwerbe-Unternehmens erzielt vor dem Verwaltungsgericht Münster einen Teil-Erfolg RHEINE/MÜNSTER. Seit anderthalb Jahren kämpft Michael „Pico“ Bertels um die Existenz seines Luftwerbe-Unternehmens „Picofly“. Vor dem Verwaltungsgericht Münster erzielte Bertels am Mittwoch nun einen Teil-Erfolg. Die beiden Parteien einigten sich auf einen Vergleich. Bis zum Ende des Jahres darf Bertels nun vorerst wieder Werbebanner mit seinem Leichtflugzeug schleppen – doch die Zukunft ist ungewiss. „Seit 2008 haben meine Vorgänger und ich durchgängig unsere Genehmigung von der Bezirksregierung Münster bekommen. Dann kam die Absage im Frühjahr 2024“, erinnerte sich Bertels im Vorfeld der Verhandlung. „Ich war kurz davor zu sagen: Das war es. Doch meine Familie meinte: Jetzt erst recht! Wir schaffen das! Außerdem habe ich viel Unterstützung und großen Zuspruch aus der Gemeinschaft bekommen“, sagte Bertels. Er ging schließlich gerichtlich vor gegen die Ablehnung seines Antrages auf „Erteilung einer Erlaubnis zum Schleppen von Gegenständen zu Reklamezwecken nach der Luftverkehrs-Ordnung“, wie es im schönsten Behörden-Deutsch ...