Ausgabe vom 20.03.2025 Seite 1
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Mehr rechtsextreme Straftaten in NRW Lagebericht des Innenministeriums: Die Szene ist jünger und moderner geworden Düsseldorf Die Zahl der rechtsextremistischen Straftaten ist im Jahr 2024 in NRW stark gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden 5641 solcher Straftaten von der Polizei erfasst und damit 59 Prozent mehr als 2023, wie das NRW-Innenministerium am Mittwoch in Düsseldorf bei der Veröffentlichung des Lagebilds Rechtsextremismus erklärte. 2023 seien noch 3549 Fälle verzeichnet worden. âDer Rechtsextremismus bleibt die gröÃte Bedrohung für unsere Demokratieâ, sagte Landesinnenminister Herbert Reul (CDU). Mit einem Anteil von 78 Prozent machten Propagandadelikte (3511) und Volksverhetzung (839) den GroÃteil der 2024 erfassten rechtsextremistischen Straftaten aus, hieà es. Die Zahl der Gewaltdelikte sei um ein Drittel auf 154 Straftaten angestiegen. Die meisten Fälle (94 Prozent) seien Körperverletzungen gewesen. Im Bereich Hasskriminalität zeige sich ein Plus von 43 Prozent. Hier weist das Lagebild 2049 Straftaten aus. Auch der Anteil der Tatverdächtigen in der Altersgruppe der 14- bis 17-Jährigen habe sich stark erhöht und liege nun bei 287 Jugendlichen. 2023 waren es noch 100. Die rechtsextremistische Szene sei ...