Ausgabe vom 05.08.2025 Seite 14

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Die eigenen Knochen stärken Dr. med. Bernd Roetman gibt Tipps, wie Patienten der Osteoporose vorbeugen können RHEINE. Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, betrifft in Deutschland schätzungsweise sechs bis sieben Millionen Menschen – vor allem Frauen nach den Wechseljahren, aber auch Männer sind betroffen. Die Erkrankung führt zu einer verminderten Knochendichte und -struktur, wodurch das Risiko für Knochenbrüche steigt. Häufig bleibt Osteoporose lange unbemerkt und wird erst durch einen Bruch diagnostiziert. Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochendichte natürlicherweise ab. Bei Frauen beschleunigt der Östrogenmangel nach den Wechseljahren diesen Prozess. Weitere Risikofaktoren sind genetische Veranlagung, bestimmte Medikamente wie Cortison, Bewegungsmangel, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Untergewicht. Warnzeichen können ein Verlust an Körpergröße, ein Rundrücken oder unerklärliche Schmerzen sein. Tipps zur Prävention und Behandlung: Kalziumreiche Ernährung: Kalzium ist ein Hauptbestandteil der Knochen. Empfohlen wird eine tägliche Zufuhr von 1000 bis 1500 Miligramm. Gute Kalziumquellen sind Milchprodukte, grünes Gemüse wie Brokkoli und Grünkohl, Nüsse sowie kalziumreiches ...