Ausgabe vom 06.09.2025 Seite 1

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Krankenkassen-Beiträge sollen doch stabil bleiben Ausgaben steigen weiter – Koalition will gegensteuern berlin Die gesetzlichen Krankenkassen haben im ersten Halbjahr fast acht Prozent mehr ausgegeben als noch vor einem Jahr − die Koalition will dennoch verhindern, dass die Beiträge 2026 erneut steigen. Bereits Ende August hatte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) gesagt: „Wir streben an, Beitragssatzerhöhungen zu vermeiden.“ Es mache wenig Sinn, „einerseits beim Gas oder beim Strom zu entlasten und andererseits dann wieder zu belasten“. Am Freitag kündigte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kurzfristige Schritte zur Stabilisierung der Beiträge im kommenden Jahr an. Es gebe „noch ein Delta“ bei der Finanzierung, sagte die CDU-Politikerin nach den abschließenden Beratungen zum Haushalt 2025 − gemeint ist damit eine Lücke zwischen den Einnahmen und Ausgaben der 90 gesetzlichen Krankenkassen. „Aber wir wollen das Ganze noch abfedern.“ Zwar hätten die Krankenkassen in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Überschuss von 2,8 Milliarden Euro erzielt, dieser diene jedoch hauptsächlich der Auffüllung der sehr niedrigen Finanzreserven auf das gesetzlich geforderte Mindestniveau, sagte ...