Ausgabe vom 29.09.2025 Seite 9

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Der Hype um Werner Abseits Bei Chelsea aussortiert, bei Tottenham nicht durchgesetzt – vielleicht hat „Loddar“ Matthäus ja nicht Unrecht, wenn er in seinen Kolumnen schreibt, dass der Wechsel von Timo Werner auf die Insel gefühlt zu früh kam. „In Stuttgart ist eine familiäre Atmosphäre, hier bei RB nimmt man sich in den Arm − das passiert in England nicht, das ist knallharter Profifußball.“ Ein bisserl Zuneigung kann im mitunter harten Alltag eines Berufskickers nicht schaden. Am Samstag spürt der 29-Jährige vor allem die Gunst der Fans. Knapp zwei Jahre nach seinem bislang letzten Einsatz im Oberhaus feiert der Ex-Nationalspieler beim 1:0 in Wolfsburg die Rückkehr aufs saftige deutsche Grün. Nach seiner überschaubaren Spielzeit mit drei Ballkontakten fordert der sächsische Anhang lautstark den „Comebacker“ mit „Timo-Werner“-Sprechchören. Bei diesem Hype um seine Person lässt er sich nicht lange bitten, applaudiert in die Kurve – und legt die Hand auf sein „Bullen“-Herz. Eine vielsagende Geste. Noch im Sommer steht Werner, mit 113 Treffern der erfolgreichste Schütze der Clubgeschichte, trotz eines gültigen Arbeitspapiers bis 2026 auf dem „Verschiebebahnhof“, ...