Ausgabe vom 05.01.2026 Seite 1
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Merz: âEinordnung ist komplexâ Kanzler äuÃert sich zu US-Angriffen, aber hält sich bedeckt berlin Aus Sicht von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sollte dem Sturz des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA ein geordneter Ãbergang hin zu einer durch Wahlen legitimierten Regierung folgen. âJetzt darf in Venezuela keine politische Instabilität entstehenâ, erklärte Merz. Eine Bewertung des völkerrechtlich umstrittenen US-Militärschlags vermied er zunächst. âDie rechtliche Einordnung des US-Einsatzes ist komplex. Dazu nehmen wir uns Zeit. MaÃstab bleibt das Völkerrechtâ, erklärte der Kanzler. Maduro habe sein Land ins Verderben geführt. âDie letzte Wahl wurde gefälscht. Die Präsidentschaft haben wir â wie viele andere Staaten auf der Welt â daher nicht anerkanntâ, lautet es in dem X-Beitrag des Kanzlers, und weiter: âMaduro spielte in der Region eine problematische Rolle.â Für SPD-Chef Lars Klingbeil ist das US-Vorgehen in Venezuela âsehr bedenklichâ. Der venezolanische Machthaber habe zwar ein autoritäres Regime angeführt, das sich mit Gewalt und Unterdrückung an die Macht geklammert habe. âAllerdings kann dies keine ...
