Ausgabe vom 05.01.2026 Seite 8

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Gislason findet Hanning-Kritik „ungewöhnlich“ Handball: Nach Aussagen von Füchse-Boss zum EM-Kader Berlin Bundestrainer Alfred Gislason hat seine Entscheidung gegen den Berliner Profi Tim Freihöfer verteidigt und sich verwundert über die Kritik von Füchse-Boss Bob Hanning gezeigt. „Jeder sieht seinen Verein aus eigener Perspektive. Es ist aber schon ungewöhnlich, dass ein anderer Nationaltrainer unsere Entscheidungen öffentlich kritisiert“, sagte der Isländer der „Bild am Sonntag“. Hanning ist nicht nur Geschäftsführer des deutschen Meisters Füchse Berlin, sondern auch Nationaltrainer der Italiener. Dass sich Gislason auf linksaußen für die Routiniers Rune Dahmke und Lukas Mertens und gegen Freihöfer entschieden hatte, gefiel dem früheren Vizepräsidenten des DHB gar nicht. „Hier ist alles außer Kraft gesetzt worden, was Fairness und Inhalt angeht“, kritisierte der 57-Jährige. Genau wie Torhüter Lasse Ludwig hatte Freihöfer noch im vorläufigen 35er-Aufgebot gestanden. Den Sprung in den finalen Kader für die Endrunde vom 15. Januar bis zum 1. Februar 2026 in Dänemark, Norwegen und Schweden schafften aus Berliner Sicht aber nur Spielmacher Nils Lichtlein und Abwehrspezialist ...