Ausgabe vom 17.01.2026 Seite 19

Suchbegriffe 17.01.2026    19


Damit die Scham nicht überwiegt Neues Netzwerk „Gegen Einsamkeit im Alter“: finanzielle und ideelle Unterstützung für Angebote und Projekte RHEINE. Der langjährige Partner ist verstorben, die Kinder sind längst erwachsen und ausgezogen und viel zu oft ist der tägliche, nur wenige Minuten andauernde Besuch einer Pflegekraft das einzige Gespräch des Tages. Knapp 7.500 der über 60-jährigen Rheinenser fühlen sich einsam. Zirka 300 von ihnen täglich. Das geht aus dem Sozialbericht Senioren und dem Sozialbericht der Stadt Rheine aus den Jahren 2022 und 2024 hervor. Einsamkeit ist damit längst nicht mehr nur ein individuelles, sondern ein anerkanntes gesellschaftliches Problem, das auch viele Rheinenserinnen und Rheinenser betrifft. Angebote, die Abhilfe schaffen sollen, gibt es auch in Rheine. Aber wie kann es gelingen, diese möglichst gut an die vielfältigen Bedürfnisse des Einzelnen anzupassen? Damit beschäftigt sich das neue Netzwerk „Gegen Einsamkeit im Alter“ – initiiert von der KAB Stiftung Paulus, der Stadt Rheine, dem Seniorenbeirat, dem Caritasverband sowie der Ehe-, Familien- und Lebensberatung Rheine. Beim Gründungstreffen am Donnerstagabend in den Räumen des Basilikaforums diskutierten knapp 40 ...