Ausgabe vom 17.01.2026 Seite 33

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Ein Monat ohne Alkohol Was der „Dry January“ für die Gesundheit bringt -dpa- RHEINE. Viele starten das neue Jahr mit großen Plänen: weniger Alkohol, mehr Sport, gesünder leben. Beliebt ist zum Beispiel auch der sogenannte „Dry January“ (dt.: „trockener Januar“), ein Monat ganz ohne Alkohol. Aber nach zwei bis drei Wochen kommt oft schon der erste Durchhänger. Das ist nicht verwunderlich. Gerade geballt können gute Vorsätze schnell zum Problem werden. „Alles, was mit maximalen Anforderungen an einen selbst einhergeht, ist aus psychiatrischer Sicht immer ein bisschen schwierig“, erklärt Steffen Conrad von Heydendorff, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Wer etwas verändern möchte und dafür gute Gründe hat, sollte sich dem Mediziner zufolge eher kleinschrittige Ziele setzen. „Letztlich ist es so: Wenn man ganz viel verändern will und ganz viel sich vornimmt, erzeugt das auch einen gewissen Stress.“ Und das sieht Heydendorff kritisch. Denn: Viele Menschen stünden bereits „verdammt unter Stress, insgesamt“. Dennoch kann es ganz grundsätzlich sinnvoll sein, den eigenen Alkoholkonsum zu hinterfragen. Entscheidend sei aber das Wie, so der Facharzt. Wer etwa ...