Ausgabe vom 22.01.2026 Seite 26

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Auf Stefan Heyms Spuren durch Chemnitz Chemnitz Mit einer neuen App können Interessierte in Chemnitz fortan auf den Spuren des Schriftstellers Stefan Heym (1913−2001) wandeln. Die „HeymTour“ umfasst 13 Stationen − vom Haus auf dem Kaßberg, wo er mit seiner Familie wohnte, über das Gymnasium, das er als Jugendlicher besuchte und kurz vor dem Abitur verlassen musste, bis hin zum jüdischen Friedhof, wo einige seiner Vorfahren begraben sind. Den Friedhof hatte Heym den Angaben zufolge 2001 wenige Monate vor seinem Tod ein letztes Mal besucht. Er selbst ist in Berlin begraben. Heym wurde 1913 als Helmut Flieg in Chemnitz geboren und wuchs in einer deutsch-jüdischen Familie auf. Vor den Nationalsozialisten floh er in die USA und kehrte 1952 in die DDR zurück. Dort avancierte er zu einer wichtigen Stimme der oppositionellen Literatur und zählt zu den wichtigsten Autoren der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte. Stefan Heym war auch im wiedervereinigten Deutschland politisch aktiv. Bekannt ist er für Romane wie „Fünf Tage im Juni“ über den Volksaufstand in der DDR 1953, „Schwarzenberg“ und „Der König David Bericht“.Hollywood-Stern für Rachel McAdams Die kanadische Schauspielerin Rachel McAdams hat ...