Ausgabe vom 24.01.2026 Seite 19

Suchbegriffe 24.01.2026    19


Kleine Kämpferin Romy kommt heim Nach fast vier Monaten auf der Neugeborenenintensivstation darf das „Extremfrühchen“ nach Hause RHEINE. Im Januar 2026 sieht Romy aus wie jedes andere neugeborene Baby – niedlich, schläfrig, manchmal etwas grantig. Der Unterschied: Sie ist nicht erst seit wenigen Tagen auf der Welt. Ihr errechneter Geburtstermin wäre der 18. Januar 2026 gewesen, tatsächlich kam Romy aber schon am 24. September 2025 zur Welt. Damit ist sie in der beginnenden 24. Schwangerschaftswoche (genauer: 23+3) geboren und gilt als sogenanntes „Extremfrühchen“. Dass Romy inzwischen fit genug ist, um zusammen mit ihren Eltern das Mathias-Spital zu verlassen und in das Leben außerhalb der Klinik-Wände zu starten, ist ihrer eigenen Kämpfernatur, der Liebe und Ausdauer ihrer Eltern – und der engen Zusammenarbeit des ärztlichen und pflegerischen Teams auf der Neugeborenenintensivstation sowie im gesamten Perinatalzentrum des Klinikums zu verdanken. „Die Schwangerschaft war unauffällig“, sagt Romys Mutter Michelle H. aus Gronau-Epe. „Eines Tages bekam ich morgens starke Schmerzen und fuhr zu meiner Frauenärztin.“ Dort zeigte sich: Der Muttermund war bereits geöffnet – der Rettungsdienst ...