Ausgabe vom 31.01.2026 Seite 4
Suchbegriffe 31.01.2026 4
âIch bedauere Josefine Pauls Abschiedâ Ministerpräsident Hendrik Wüst über die Teilzeit-Debatte, straffällige Kinder und den Rücktritt der NRW-Flüchtlingsministerin düsseldorf. Die schwarz-grüne Regierung ist in ihre erste Krise geschlittert. Nach dem Rücktritt der NRW-Flüchtlingsministerin Josefine Paul spricht NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) im Interview mit unseren Korrespondenten über die Konsequenzen, die Schwäche der Koalition in Berlin und straffällige Kinder. Herr Ministerpräsident, in etwa einem Jahr sind Sie mitten im Wahlkampf. Wie viel Rückenwind aus Berlin brauchen Sie? Wüst: Rückenwind ist immer gut. Aber gute Regierungsarbeit im Bund ist unabhängig von Wahlkämpfen in den Ländern wichtig. Für die herausfordernde Lage in Deutschland findet Schwarz-Rot die richtigen Antworten. Die Bundesregierung ist deutlich besser als ihr Ruf. Sie hat den Investitionsbooster geschaffen und zudem in der für unsere Industrie so wichtigen Energiepolitik für mehr Verlässlichkeit gesorgt. Der Anfang ist gemacht. Jetzt muss sie zügig nachlegen. Die Menschen scheinen noch skeptisch zu sein. Wüst: Politik kann einen Unterschied machen. Aber das funktioniert nicht von heute auf morgen. Ich ...
