Ausgabe vom 07.02.2026 Seite 1

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Karnevalszüge teurer: Narren vergeht das Lachen Steigende Sicherheitsanforderungen fordern Vereine und Kommunen heraus Münsterland Kurz vor Beginn der heißen Phase des Straßenkarnevals vergeht Vereinen und Kommunen bei aller Vorfreude das Lachen. Grund sind die erneut gestiegenen Sicherheitsanforderungen an die närrischen Züge nach den jüngsten Terroranschlägen. Städte, Sicherheitsbehörden und Gesellschaften arbeiten unter Hochdruck an Konzepten. Die finanziellen Mehraufwendungen sind für die Karnevalisten alleine kaum zu stemmen. Der Städte- und Gemeindebund NRW schlägt Alarm: „Die steigenden Sicherheitsanfordungen überfordern Ehrenamtliche und Kommunen zunehmend.“ Die Stadt Greven (Kreis Steinfurt) übernimmt 12.000 Euro Mehrkosten für den Karnevalszug. Früher waren es sechs Absperrungen, heute seien 26 erforderlich. „Allein das Bereitstellen von Fahrzeugen als mobile Terrorabwehrsperren schlägt mit etwa 7000 Euro zu Buche“, rechnet ein Stadtsprecher vor. Was die Karnevalisten ärgert: Das Land NRW gibt zwar die Gesetze zum Terrorschutz vor, nach denen die KG Emspünte als Veranstalter zu handeln hat, kommt aber nicht für die Kosten auf – die liegen beim Veranstalter. In Gronau (Kreis Borken) ...