Ausgabe vom 10.02.2026 Seite 15

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Zusammen gegen das „Reförmchen“ Gesetzentwurf zur Reform des Kibiz: Verwaltung und Politik wollen eine gemeinsame Resolution formulieren RHEINE. Das Kinderbildungsgesetz (Kibiz) soll reformiert werden – doch für den bisherigen Entwurf der NRW-Landesregierung gibt es viel Gegenwind. In der Kritik stehen Aspekte wie die Kern- und Randzeiten in der Kita-Betreuung (mit anderen Anforderungen ans Personal) sowie die Überbelegung und die erschwerte Teilhabe von Kindern mit Behinderung. Auch in Rheine ist man mit dem Vorschlag überhaupt nicht einverstanden. In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Mittwoch waren sich Politik und Verwaltung einig darüber, dass es sich um „ein Reförmchen“ handele, das auf viele notwendige Änderungen nicht eingehe. Dem Antrag der SPD, eine von ihr bereits formulierte Resolution zu verabschieden, die die Kibiz-Änderungen ablehnt, folgte das Gremium allerdings nicht – stattdessen soll nun gemeinsam eine Resolution erarbeitet werden. Rheines Sozialdezernent Raimund Gausmann lud alle interessierten Ausschussmitglieder zu dieser AG ein. Birgitt Overesch (CDU) sah „Schwächen im Entwurf, aber auch im Antrag der SPD“. Sie stimmte zu, dass die Pauschalen zu niedrig ausfallen. So wird mit dem ...