Ausgabe vom 28.02.2026 Seite 14

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Berlinale-Debatte: Mendel stützt Tuttle Berlin In der Debatte über israelfeindliche und pro-palästinensische Äußerungen bei der Berlinale bekommt Festival-Chefin Tricia Tuttle weitere Rückendeckung. Der israelisch-deutsche Publizist und Direktor der Anne-Frank-Bildungsstätte in Frankfurt am Main, Meron Mendel, sagte am Freitag im RBB-Inforadio, wenn Tuttle deshalb gehen müsse, würde das die Berlinale und auch den Ruf Deutschlands in der Welt schwer beschädigen. In Deutschland herrsche nach wie vor die Kunst- und die Meinungsfreiheit, sagte Mendel. Der umstrittenen Aussage des Regisseurs Abdallah Alkhatib bei der Preisverleihung am vergangenen Wochenende könne man inhaltlich heftig widersprechen, aber sie sei „zu 100 Prozent von der Meinungsfreiheit gedeckt“. Der Regisseur hatte Deutschland auf offener Bühne vorgeworfen, an einem Genozid in Gaza mitzuwirken. Das war zum Teil auf scharfe Kritik gestoßen. Laut Mendel hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer mit seinem bisherigen Vorgehen bereits Schaden angerichtet. Nötig sei jetzt genau das Gegenteil, nämlich eine Stärkung der Intendantin. „Alles andere wird die Zukunft der Berlinale in große Frage stellen“, sagte Mendel.Demi Moore als ...