Ausgabe vom 03.03.2026 Seite 7

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Palla bittet Bahnkunden um Geduld Konzernchefin: „Wir brauchen zehn Jahre, um die Schiene in Ordnung zu bringen“ Berlin. Bahnchefin Evelyn Palla wirbt bei Fahrgästen um Geduld für die begonnene Sanierung des maroden Gleisnetzes für weniger Störungen und Verspätungen. „Die Schiene in Deutschland in Ordnung zu bringen, dafür werden wir zehn Jahre brauchen“, sagte sie. Auch wenn es jetzt so viel Geld vom Bund gebe wie nie zuvor. Palla verteidigte das Konzept mit längeren Vollsperrungen für gebündelte Arbeiten. Am Pünktlichkeitsziel der Fernzüge für 2026 hält die Bahn trotz Winterproblemen zum Start ins Jahr fest. Dass Zugausfälle, geplatzte Umsteige-Anschlüsse oder defekte ICE-Toiletten aufs Image drücken, kommt im Konzern an. „Eisenbahn ist Mobilität, Freiheit, auch ein Lebensgefühl“, sagte Palla. Im Zug aus dem Fenster zu gucken oder zu lesen, sei schön und entspannend. „Genau deswegen müssen wir etwas verändern, weil die Menschen den Reiz der Eisenbahn oft vergessen haben.“ „Das ist meine Mission: Eine Eisenbahn zu schaffen, auf die wir alle wieder stolz sind. Nicht nur die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner, sondern das ganze Land“, sagte Palla. „Aber der Weg ...