Ausgabe vom 03.03.2026 Seite 16

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Wenn der Knochen bricht Serie Gesundheit Experten vom Alterstraumazentrum am Klinikum Rheine über Knochenbrüche im Alter RHEINE. Bei alten Menschen brechen Knochen nicht nur leichter – ein Bruch wirkt sich auch stärker auf die allgemeine Gesundheit und Mobilität aus als bei Jüngeren. Wichtig deshalb: „Die richtige Vorsorge sowie eine altersgerechte Therapie, wenn doch etwas passiert“, schreibt die Mathias-Stiftung in einem weiteren Bericht unserer Gesundheits-Serie. Darum brechen die Knochen im Alter leichter: Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochendichte häufig ab. Besonders Frauen nach den Wechseljahren sind von Osteoporose betroffen. Hinzu kommen verminderte Muskelkraft, Gleichgewichtsstörungen und eine erhöhte Sturzneigung. Darüber hinaus sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und neurologische Erkrankungen häufig bei alten Menschen. All diese Faktoren erhöhen das Risiko für Stürze und erschweren die Genesung. Vom Bruch betroffen sind meist der Oberschenkelhals (Hüftbruch), der Oberarm nahe der Schulter, das Handgelenk oder Wirbelkörper der Wirbelsäule. Im Alterstraumazentrum wird mehr als nur der Bruch behandelt: „Ziel der unfallchirurgischen Behandlung ist es, Mobilität und Selbstständigkeit ...