Ausgabe vom 11.03.2026 Seite 23

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Steuererhöhungen für die Gemeinde Rat von Neuenkirchen hebt nach langen Diskussionen die Steuersätze für das Jahr 2026 an NEUENKIRCHEN. „Ich fühle mich hier wie auf dem Basar“, lautete das Fazit von Uwe Fischer in der jüngsten Ratssitzung am Montagabend. Was war passiert? Der Rat der Gemeinde Neuenkirchen hat über den Haushalt abgestimmt. Die große Frage des Abends lautete dabei: Wie hoch sollen die Steuern für 2026 ausfallen? Jede Fraktion hatte eine ganz andere Vorstellung davon. So wirklich einig wurde man sich anfangs deshalb nicht. Für die Verabschiedung des Haushalts hatte es lange Diskussionen, Kompromisse und eine halbstündige Sitzungsunterbrechung gebraucht, bis es schließlich zu einem Kompromiss kam. Die Gemeindeverwaltung hatte Steuererhöhungen vorgeschlagen: Die Grundsteuer A sollte auf 350 erhöht werden (bislang 277; neuer Wert nach der Grundsteuerreform), die Grundsteuer B auf 720 (bislang 568) und die Gewerbesteuer auf 460 (bislang 430). Dass die Steuern erhöht werden müssen, darüber waren sich die meisten Fraktionen im Rat einig. Einzig die CDU sprach sich, wie bereits im vergangenen Jahr, gegen höhere Steuern aus, um die Neuenkirchenerinnen und Neuenkirchener zu entlasten. Die nachfolgende ...