Ausgabe vom 24.03.2026 Seite 9

Suchbegriffe 24.03.2026    9


Von wegen „plötzlich“ Abseits Der „Sudden Death“ ist eine brutale Art und Weise, ein Eishockey-Spiel zu beenden. Ein Fehler, ein Gegentor – und schon ist die Niederlage unabwendbar. Eine Chance, auf dem Eis zu antworten, gibt es bei dem „plötzlichen Tod“ nicht mehr. Aus und vorbei, der Sieger steht fest. So plötzlich aber kam der „Sudden Death“ am Sonntag im Playoff-Viertelfinale der zweiten deutschen Liga gar nicht. 5:5 hatte es zwischen den Starbulls Rosenheim und den Eisbären Regensburg nach 60 Spielminuten gestanden, eine Verlängerung musste her – und in der brauchten nicht nur die Kufencracks auf dem Eis, sondern auch die 4425 Zuschauer auf den Rängen des ausverkauften Rofa-Stadions Durchhaltevermögen. Denn die beiden bayrischen Clubs legten noch einmal eine komplette Spielzeit plus weitere 2:35 Minuten oben drauf, ehe sie einen Sieger ermittelt hatten. Regensburgs Bryce Kindopp, der nur für den gesperrten David Morley in den Kader gerückt war, machte dem bunten Treiben nach knapp 123 Minuten ein Ende. „Das war eine Tortur. Mir tun alle Spieler auf dem Eis leid“, sagte SBR-Coach Jari Pasanen nach dem Mammut-Match, dem längsten im deutschen Unterhaus. Doch es geht noch länger, weder ...