Ausgabe vom 24.03.2026 Seite 26

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Zu jung fürs Abstellgleis Reportage begleitet Menschen zwischen 60 und 80, die mit Altersdiskriminierung kämpfen Mainz Wie sehr prägen Altersbilder den gesellschaftlichen Diskurs? Und welche persönlichen wie strukturellen Folgen entstehen daraus? Die ZDF-Reportagereihe „37°“ erzählt diesmal von Menschen, die sich auch in der Altersklasse zwischen 60 und 80 Jahren enorm leistungsfähig fühlen. Alt sein – und trotzdem mitten im Leben stehen: Im Beitrag „Zu jung fürs Abstellgleis“ geht es um das Thema Altersdiskriminierung. Filmemacherin Corinna Wirth begleitet Menschen zwischen 58 und 68 Jahren, die sich gegen Benachteiligung im Beruf, bei Versicherungen oder auf dem Kreditmarkt wehren. Altersdiskriminierung ist gesetzlich verboten, doch im Alltag vieler Betroffener Realität. Besonders die Generation der sogenannten Babyboomer fühlt sich häufig jünger und leistungsfähiger, als sie von außen wahrgenommen wird. Eine Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes kommt zu dem Ergebnis, dass Menschen zwischen 60 und 80 Jahren gesellschaftlich bisweilen mit deutlich Älteren gleichgesetzt werden, mit spürbaren Folgen. Katrin Schwahlen (68), Onlineredakteurin, und Klemens Schüttken (58), Werbefachmann, ...