Ausgabe vom 24.03.2026 Seite 20

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Die Werte sinken, aber zu langsam Der VSR-Gewässerschutz präsentiert die Nitratergebnisse der Brunnenwasseranalysen im Kreis seit 2001 KREIS STEINFURT. Die Nitratbelastung in den Böden des Kreises Steinfurt ist immer mal wieder ein Thema in der politischen Debatte. Jetzt hat der VSR-Gewässerschutz, ein gemeinnütziger Verein, eine neue, auswertende Untersuchung vorgelegt, die den Blick auf die vergangenen 25 Jahre richtet. In dieser langen Zeitspanne machte das Labormobil vom VSR-Gewässerschutz in verschiedenen Städten im Kreis Steinfurt immer mal wieder Station. Dort konnte man Brunnenwasseranalysen durchführen lassen. Zusätzlich sandten viele Brunnenbesitzer ihre Wasserprobe mit der Post zur Überprüfung. Erstmalig stellt die gemeinnützige Organisation jetzt die Entwicklung der Nitratbelastung von 2001 bis 2025 mithilfe der 2271 Untersuchungen aus dem Kreis Steinfurt dar. Der VSR-Gewässerschutz findet seit Beginn der Untersuchungen in vielen Gartenbrunnen Nitratwerte über 50 mg/l. Die Nitratrichtlinie verpflichtet allerdings bereits seit 1991 dazu, diese Überschreitungen im Grundwasser zu verhindern. „Während in den Jahren 2001 bis 2005 noch 29,6% der Brunnen den Grenzwert überschritten, waren es im Zeitraum 2021 bis 2025 ...