Ausgabe vom 11.04.2026 Seite 35
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Grüne Seite der goldenen Stadt Im Frühling in Prag Magnolienduft, Rhododendren und blühende Obstbäume: Versteckte Klostergärten, Barockanlagen und prächtige Parks rund um Burg und Karlsbrücke wecken Frühlingsgefühle in Prag. Sibylle von Kamptz Der Altstädter Ring mit seinen reich verzierten Fassaden, dem Rathaus und der Teynkirche ist die gute Stube der Stadt. Blickt man die Pariser StraÃe hinunter, gibt ein überdimensionales Metronom den Takt der boomenden Metropole vor. Bedenkt man, dass hier einst Stalin 30 Meter hoch aufragte, ist das die Vergänglichkeit symbolisierende Kunstwerk die gefälligere Alternative. Wer die Moldau überquert und die Stufen zu den Letná-Anlagen hinaufsteigt, der wird mit einem weitläufigen Park, schattigen Wegen und einem grandiosen Ausblick auf die Prager Brücken belohnt. Tipp: Wer weiter schlendert, erreicht über eine FuÃgängerbrücke die Prager Burg. Wenige Schritte von der Karlsbrücke entfernt, führt ein unscheinbares Tor zu einem Gartenjuwel. Wasser plätschert in einem Brunnen mit Drachen. Buchsbaumeinfassungen sind akkurat gestutzt. In einer Voliere zwitschern exotische Vögel. Einige Treppen höher verstecken sich Götterstatuen in verträumten Lauben. Muscheln ...
