Ausgabe vom 02.05.2026 Seite 6
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Post: Briefgeschäft wird zum Ballast Bonn Ein schwächelndes Briefgeschäft macht der Deutschen Post zu schaffen. Wie der DHL-Konzern mitteilte, stieg im ersten Quartal zwar der Umsatz im Bereich Post & Paket Deutschland um 1,7 Prozent auf rund 4,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) sackte aber um 5,8 Prozent auf 264 Millionen Euro ab â die Geschäfte im Stammgeschäft sind also weniger profitabel. Das Unternehmen begründet dies mit sinkenden Briefmengen, was das Ergebnis belaste. Wenn ein Briefträger nur noch einen Brief zum Haus bringt und nicht mehr zwei oder drei, steigen die sogenannten Stückkosten für den Transport. Hinzu kommen höhere Personalkosten. Das Paketgeschäft zieht aber an, da mehr Waren im Internet bestellt werden. BASF setzt weniger um Ludwigshafen Der Chemiekonzern BASF hat auch im ersten Quartal den Wettbewerbsdruck zu spüren bekommen. Der Umsatz schrumpfte in den drei Monaten bis Ende März im Jahresvergleich um drei Prozent auf 16 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern vor seiner Hauptversammlung mitteilte. Zwar stiegen die verkauften Mengen leicht. Doch belasteten niedrigere Verkaufspreise und negative Währungseffekte, vor allem aus dem US-Dollar und dem chinesischen Renminbi. Das Ergebnis vor Zinsen, ...
