Ausgabe vom 01.06.2026 Seite 26

Suchbegriffe 01.06.2026    26


Wieder mehr wilde Feldhamster Das flauschige Nagetier lebt scheu und versteckt Berlin. Neugierig huscht der Feldhamster zum Futternapf. Dort prüft er mit seinen Pfoten eine Nuss. Blitzschnell stopft er eine, zwei, dann drei Nüsse in seine Backen. Und fort ist er, der knuffige Nager. Mit seinen schwarzen Kulleraugen, putzigen Pfoten und geschecktem Fell gilt der Feldhamster als niedliches Nagetier. Zu sehen bekommt man es in der Natur kaum. Die Tiere sind scheu und verstecken sich meist unter der Erde. Dort leben sie in verzweigten Gängen und Bauten. Feldhamster sind viel größer als die als Haustier bekannten Goldhamster. Sie werden eher so groß wie ein Meerschweinchen und wiegen bis zu 500 Gramm. Früher lebten die Tiere fast überall in Deutschland. Heute ist der Feldhamster eine bedrohte Tierart. Das hat mehrere Gründe. „Der Feldhamster frisst gerne vieles von dem, was bei uns so auf den Äckern wächst“, erklärt Martin Kränzlin vom Tierpark in Berlin. Doch die Landwirtschaft hat sich stark verändert. „Die Felder werden einseitiger und intensiver bestellt, sodass dem Hamster die Nahrung ausgeht.“ Weil Äcker mit schweren Maschinen bearbeitet werden, konnte der Feldhamster auch schlechter seine Gänge graben. ...