Ausgabe vom 30.06.2026 Seite 1
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Rekordtemperaturen lösen Hitzeschutz-Debatte aus Grüne fordern Sofortprogramm â Bund sieht Länder in der Pflicht â Städte beklagen Haushaltsnot Berlin Aufgeheizte Notaufnahmen, Temperaturrekorde und Glut-Nächte mit bis zu 30 Grad: Nach einem historischen Hitze-Wochenende werden Forderungen nach neuen Konzepten gegen Hitzewellen und Extremwetter laut. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) erklärte am Montag, der Hitzeschutz liege in der Verantwortung von Ländern und Kommunen. Der Bund habe ihnen zu Beginn der Legislaturperiode aus dem Sondervermögen für Infrastruktur 100 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. âUnd ich finde, das ist ausreichend und auch auskömmlich, um das Ganze auch zu finanzieren und diese Aufgabe auch wahrzunehmenâ, sagte er dem Deutschlandfunk. Zuvor hatte die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Katharina Dröge, der Bundesregierung vorgeworfen, nichts für den Hitzeschutz der Bevölkerung zu tun. Die Grünen hatten am Wochenende ein Sofortprogramm für Klimaanlagen vorgeschlagen. âKrankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kitas und Schulen müssen dringend gekühlt werdenâ, sagte Dröge der âWeltâ. Dazu schlug sie die Förderung von Klima-Solar-Anlagen vor, also ...
