Ausgabe vom 30.06.2026 Seite 27

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Kritik an Engstirnigkeit Jane-Rahlens lebt seit 50 Jahren in Berlin, stammt aber aus New York Berlin Holly Jane-Rahlens, deutsch-amerikanische Autorin, wünscht sich anlässlich des Nationalfeiertags der USA am 4. Juli von ihren US-Landsleuten mehr Weltoffenheit. „Die Amerikaner müssen aus ihrem Amerika rauskommen und aus dieser Dauerschleife: This is the greatest country in the world“, sagte sie. Die Autorin, die schon den deutschen Jugendliteraturpreis gewann, stammt aus New York, lebt aber seit 50 Jahren in Berlin. „Ich frage mich: Wie können sie das sagen? Sie haben einfach die Welt nicht gesehen. Eher wenige Amerikaner besitzen überhaupt einen gültigen Reisepass. Sie brauchen keinen, weil sie einfach niemals das Land verlassen.“ Ihre Landsleute seien einfach naiv. „Ich war mit 21 Jahren, als ich herkam, nicht viel anders.“ Mit Blick auf US-Präsident Donald Trump sagte die Autorin, in Amerika habe es sich seit dessen Amtszeit bei vielen eingebürgert, einfach nicht mehr über Politik zu sprechen. „Das wird ausgeklammert, um Konflikte zu vermeiden. Ich finde das sehr seltsam.“ Dass die Deutschen zur Zeit sehr kritisch auf die USA schauten, nähmen die Amerikaner nur sehr unterschwellig wahr. „Vielleicht ...