Ausgabe vom 17.08.2023 Seite 2

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?500 Millionen Euro reichen hinten und vorne nicht? Kabinett beschließt Pflicht für Wärmeplanung in Kommunen / Städte fordern mehr Geld vom Bund berlindpa Alle Kommunen in Deutschland sollen nach dem Willen der Bundesregierung in den kommenden Jahren Pläne für klimafreundliches Heizen vorlegen. Darin sollen sie angeben, in welchen Straßen eine Fernwärme-Versorgung geplant ist, wo Nahwärme zum Beispiel über Biomasse verfügbar sein wird oder ein Wasserstoffnetz aufgebaut werden soll. Eigentümer sollen so erfahren, ob sie selbst sonst etwa über eine Wärmepumpe für klimafreundliche Heizungen sorgen müssen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch.Bauministerin Klara Geywitz (SPD) sagte, dies sei ein wichtiger Bestandteil des Plans, Deutschland klimaneutral zu machen. Wärme verursache zurzeit sehr viele COStädte mit mehr als 100 000 Einwohnern sollen laut Gesetzentwurf bis Mitte 2026 Zeit für ihre Wärmepläne bekommen. Alle anderen Kommunen müssten sie bis zum 30. Juni 2028 vorlegen. Endgültig beschlossen ist das Gesetz allerdings erst, wenn auch der Bundestag zugestimmt hat. Die Kommunen hatten für die Wärmeplanung mehr finanzielle Hilfe des Bundes gefordert. ?500 Millionen des Bundes reichen da hinten und vorne nicht ? ...