Ausgabe vom 17.08.2023 Seite 12
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?Alex hat noch nie sein Limit erreicht? Interview: Mischa Zverev glaubt, dass sein Bruder noch einen Grand Slam gewinnen kann MÜNSTER. Mischa Zverev gehört zur Tennis-Weltklasse, ist nun Manager seines Bruders Alexander, Familienvater, hat Anteile an verschiedenen Start-ups und ist als TV-Experte von Melbourne bis New York im Einsatz.Vielseitigkeit ist Trumpf bei dem 36-Jährigen, der in den vergangenen Wochen mit dem ?Mischa Zverev Day? Vereine in Deutschland besuchte und um Aufmerksamkeit für die Alexander-Zverev-Stiftung ?Aufschlag gegen Diabetes? warb. So führte ihn sein Weg neben dem Stop beim TC 22 Rheine (die MV berichtete) auch zum TC Union Münster. Dort sprach er im Interview über das bisherige Tennis-Jahr, das Comeback seines Bruders ? den er Sascha nennt ? und die Lage im deutschen Tennis. Mischa Zverev: Es war turbulent, aber interessant zur gleichen Zeit. Ich weiß die Tatsache gar nicht einzuschätzen, dass Novak Djokovic mit jetzt 36 Jahren die Grand-Slam-Szene in dem Sinne immer noch dominiert, dass alle ihn schlagen wollen. Ich weiß nicht, ob es bedeutet, dass er noch so unglaublich gut ist und sich immer noch permanent mit 36 verbessert, oder ob es bedeutet, dass die anderen nicht nachrücken oder nicht so schnell, wie sie es eigentlich sollten. Das Jahr ...
