Ausgabe vom 03.12.2024 Seite 1

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NRW schafft zusätzliche Plätze für Flüchtlinge Landesregierung will Kommunen entlasten – bis Jahresende Kapazität für 41.000 Menschen Düsseldorf. Das Land NRW baut die Unterbringungsplätze für Flüchtlinge weiter aus. Bis Ende 2024 sollen insgesamt 41.000 Plätze in Landesunterkünften geschaffen sein, teilte das Flüchtlingsministerium in Düsseldorf mit. Im April hatte die Zahl noch bei rund 34.000 Plätzen im Landesunterbringungssystem gelegen. Land und Kommunen hatten sich vor einem Jahr auf einen weiteren Ausbau der Landeskapazitäten verständigt. Hintergrund sind die Probleme der Städte und Gemeinden bei der Unterbringung, für die sie nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz zuständig sind. Im September wurde laut Ministerium eine Zentrale Unterbringungseinrichtung in Weeze um 240 Plätze erweitert, in Paderborn seien in einer Notunterkunft 200 Plätze hinzugekommen. Bis zum Ende des Jahres sollen zudem Notunterkünfte in Hagen (800 Plätze) und Selm (300 Plätze) in Betrieb genommen werden und eine neue Erstaufnahmeeinrichtung mit 750 Plätzen in Bochum öffnen. Aktuell seien die Erstaufnahmeeinrichtungen zu 33 Prozent und die zentralen Unterbringungseinrichtungen sowie Notunterkünfte zu 73 Prozent ...