Ausgabe vom 22.03.2025 Seite 34

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Tod in der Seilbahngondel Im neuen Schwarzwald-„Tatort“ wütet der Mob und greift zur Selbstjustiz So idyllisch die Seilbahnfahrt auf den ersten Blick wirkt, so blutig endet sie. Eingepfercht in der überhitzten Gondel greift die hochschwangere Nina zum Notfallhammer und schlägt auf die Scheibe ein. Immer und immer wieder, völlig in Rage. Am Ende ist sie blutüberströmt. Und ein Mann liegt tot am Boden. Klarer Fall, viele Zeugen, keine Zweifel – eigentlich könnte die Arbeit der Freiburger „Tatort“-Ermittler nach fünf Minuten erledigt sein. Doch Nina und ihr Mann fliehen. Der Weg führt sie erst ins Krankenhaus zu einem befreundeten Arzt. Und dann in den Wald. Das Publikum kann die Flucht und die Verfolgung durch die Polizei verfolgen. Dabei braucht es gerade in der ersten Stunde viel Geduld. Von „Die große Angst“, wie die Folge heißt, ist da noch nicht allzu viel zu spüren. Vielmehr beobachtet die Kamera Nina und ihren Mann beim Erklimmen der bewaldeten Hügel und beim Sex in ihrem nächtlichen Unterschlupf, einem Hochsitz. Kommissarin Franziska Tobler (Eva Löbau) und ihr Kollege Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) versuchen derweil mit einem kleinen Team, die beiden zu finden. Fast 800 Hektar, unwegsames ...