Ausgabe vom 16.07.2025 Seite 17

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Kein Bühnenbild, kein Kostüm, aber jede Menge Kreativität Niederdeutsche Bühne probt für neues Theaterstück „Sherlock Holmes und die Frau“ RHEINE. Sherlock Holmes ist einer der berühmtesten Detektive. Doch was ist mit den Frauen, die ihm Schriftsteller Arthur Conan Doyle in den Romanen an die Seite stellte? Die Niederdeutsche Bühne (NDB) legt in ihrem neuen Stück den Fokus genau auf diese Figuren. „Sherlock Homes und die Frau“ wird im September insgesamt vier Mal aufgeführt. Das Ensemble kam am Samstag zur ersten Gemeinschaftsprobe in der Begegnungsstätte „Mitte 51“ zusammen, angeleitet von Regisseurin Michaela Upsing und dem NDB-Vorsitzenden Christoph Volkert. Eine Besonderheit: Das Stück wird in hochdeutscher Sprache aufgeführt. Für einen Außenstehenden wirkt so eine Probe wahrscheinlich etwas seltsam: kein Bühnenbild, keine Kostüme und ständig Veränderungen am Text und der Choreografie. Doch für die Darstellerinnen und Darsteller, für die Regie und für das Kreativteam – bestehend aus Benjamin Lenz und Lotta Wellering – war die Vision klar: Sie wollten die Kunstfigur in die Moderne übersetzen und entschieden sich für eine freie Interpretation. „Die Figur ist in ...