Ausgabe vom 23.09.2025 Seite 11

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Bienemann und die Liebe zum FCE Ehemaliger Trainer saß zweimal am Delsen auf der Bank / Neuer Plan: Chefposten bei Graf Kobbo Tecklenburg -dm- RHEINE. Für seine 70 Lebensjahre sieht der Besucher unverschämt gut aus. Die blitzenden Augen und das dunkelblonde Haar verleihen dem Pensionär einen fast jugendlichen Ausdruck. Klaus Bienemann mischte sich beim FCE-Heimspiel am Sonntag unter die Zuschauer und verfolgte den Oberliga-Vergleich gegen Rhynern höchst interessiert. Den Anstoß gab wohl Tugay Gündogan, Ex-Spieler unter Bienemann beim TuS Graf Kobbo Tecklenburg. „Der macht sich ganz gut hier, oder?“, fragte der ehemalige FCE-Trainer eher rhetorisch angesichts von Gündogans nachgewiesenen Scorerqualitäten. Wobei diese angesichts der 1:5-Niederlage aktuell weniger interessierten. Bienemann schwelgte in Erinnerungen. Der ehemalige Studiendirektor an den Berufsbildenden Schulen Rheine saß als einziger Trainer zweimal auf der FCE-Trainerbank. Unmittelbar nach dem Zusammenschluss aus VfB und SG Eintracht zum FCE Rheine übernahm er im Juli 1994 den jungen Fusionsclub in der Verbandsliga. Die Erwartungen waren groß, der Oberliga-Aufstieg war fest eingepreist. Belegte das Team in Bienemanns erster Saison hinter Meister TuS Ahlen und der TSG ...