Ausgabe vom 08.01.2026 Seite 11

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Wassersport auf der Ems liegt brach Anordnung der Bezirksregierung umgesetzt: Vereine mussten ihre Steganlagen aus dem Wasser holen RHEINE. Kurz vor Weihnachten war es so weit: Das, was eigentlich ins Wasser müsste, hing an einem langen Stahlseil eines Schwerlastkrans und wurde auf einen Hänger gehievt. Die Rede ist von dem Steg des Wassersportvereins Rheine, der wegen einer Auflage der Bezirksregierung (BR) Münster (die MV berichtete ) aus dem Wasser geholt werden musste. „Ein bürokratischer Irrsinn“, ärgert sich WSV-Sportwart Reinhard Ross noch immer über die Anordnung. Danach fuhren der Vorsitzende Markus Droste, der den Kran organisierte, und Co. noch rüber zum RHTC Rheine und holten deren Steg ebenfalls aus dem Wasser. „Somit ist Wassersport auf der Ems kaum noch möglich. Von der Landesgrenze Niedersachsens bis hoch nach Greven kannst du nirgendwo mehr einsteigen“, zeigt Ross auf. Eigentlich gehen die WSV-Kanuten bei Wind und Wetter auf die Ems, Nationalmannschaftspadler wie Lukas Meemann reißen pro Wintermonat etwa 400 Flusskilometer ab. Ohne Steg, also einen vernünftigen Einstieg, kaum möglich. Zwar würden es die erfahrenen Cracks laut Ross noch irgendwie hinbekommen, sich auch ohne Steg ins Boot zu schwingen, aber ...