Ausgabe vom 09.01.2026 Seite 27

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Vier Tage im Ausnahmezustand Wie der gebürtige Emsdettener Philipp Wahden den Stromausfall in Berlin erlebt hat EMSDETTEN. „Das war ein Abenteuer, das man braucht wie ein Loch im Kopf“, resümiert Philipp Wahden die Ereignisse der vergangenen Tage. Nachdem der gebürtige Emsdettener und seine Frau die Weihnachtsfeiertage in Emsdetten und Umgebung verbracht und den Jahreswechsel im Phantasialand in Köln-Brühl verlebt hatten, waren sie am Freitag nach Berlin zurückgekehrt. Wahden, Projektmanager bei Telefónica O2, lebt seit 2019 in der Hauptstadt, in der Ehefrau Dr. Stella Knobloch geboren wurde. Die Wohnung des Paares befindet sich am Schlachtensee in Zehlendorf, und damit im Südwesten der Stadt, der seit dem frühen Samstagmorgen von einem flächendeckenden Stromausfall betroffen war. Bemerkt habe er diesen am Samstagmorgen (3. Januar), als er gegen 10 Uhr aufwachte und feststellte, dass sein Handy nicht aufgeladen war., erzählt Wahden. „Ich versuchte das Licht einzuschalten, aber es ging nichts. Wir hatten keinen Strom, Festnetz, Internet und Heizung funktionierten nicht. Es war alles tot.“ Besonders „krass“ habe er es empfunden, in dieser Situation mit niemandem kommunizieren zu können. Immerhin: Ab und zu ...