Ausgabe vom 27.01.2026 Seite 15

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Der erste Kuss und der letzte Nagel Neubau der Elsa-Brändström-Realschule: Richtfest an der Salzbergener Straße RHEINE. Da hat der Bürgermeister aber nochmal Glück gehabt. Denn normalerweise ist es bei einem Richtfest so: Der Bauherr haut den letzten Nagel ins Dachgebälk – und muss für jeden Schlag, den er braucht, einen Schnaps kippen. Die neue Elsa-Brändström-Realschule hat aber gar kein Dachgebälk. Nur Flachdach-Beton, in den man schlecht einen Nagel hauen kann. Und so kam Peter Lüttmann auch ums Schnapstrinken herum. Kalt war‘s auf Rheines größter Baustelle, Schneeflocken trudelten durch die eisige Luft. „In 33 Jahren mein erstes Richtfest im Schnee“, stellte Architekt Jürgen Steffens am Montagvormittag fest. Die neue „Elsa“ an der Salzbergener Straße 151-153, also auf dem Gelände des Emsland-Stadions, ist in ihrer äußeren Form bereits deutlich erkennbar. Mit den Decken in den Obergeschossen gehen zurzeit auf der Baustelle die letzten größeren Betonarbeiten über die Bühne, die ersten Gewerke im Inneren des Gebäudes starten. Ein passender Zeitpunkt für das Richtfest. An diese mittelalterliche Tradition, an das „Fest der Handwerker“ mit Speis und Trank, erinnerte ...