Ausgabe vom 29.01.2026 Seite 22

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Wegen Trump: Glass sagt Premiere ab washington Nachdem US-Präsident Donald Trump das renommierte Kennedy- Center in Washington unter seine Kontrolle gebracht hat, hat der weltberühmte Komponist Philip Glass die Premiere seiner neuen Symphonie dort abgesagt. Die Kultureinrichtung hatte den 88-Jährigen mit der Komposition eines Stückes über den früheren US-Präsidenten Abraham Lincoln (1809−1865) beauftragt, das im Juni dort uraufgeführt werden sollte. Die jetzigen Werte des Kennedy-Centers stünden aber in Konflikt mit seiner „Symphony No. 15“, schrieb Glass in einem Brief. Deswegen werde er das Werk dort nicht aufführen lassen. Zuvor hatten bereits zahlreiche andere Künstlerinnen, Künstler und Gruppen Auftritte am Kennedy-Center abgesagt – unter anderem der „Wicked“-Komponist Stephen Schwartz und die Washington National Opera, die seit 1971 dort auftritt. US-Präsident Trump hatte kurz nach seinem Amtsantritt mehrere Mitglieder des Kuratoriums des Kennedy-Centers entlassen, selbst den Vorsitz übernommen und den früheren US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, zum Präsidenten gemacht. Später benannte der die Einrichtung in Trump-Kennedy-Center um. Ausstellung über das Akkordeon in Bochum ...