Ausgabe vom 24.02.2026 Seite 1

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Schicksalsfrage für Europa KommentarVier Jahre Krieg in der Ukraine Seit vier Jahren wehren sich die Ukrainer gegen die russischen Angreifer. Wladimir Putins Hoffen auf einen schnellen Sieg hat sich nicht erfüllt. Der russische Überfall markiert in der Tat eine Zeitenwende: Die Sicherheitsarchitektur in Europa befindet sich in einem fundamentalen Wandel. Ob die USA noch unverbrüchlich aufseiten der Nato-Partner stehen, ist unklar. Fest steht: Die finanzielle Militärhilfe für die Ukraine hat US-Präsident Donald Trump eingestellt. Die Last haben die europäischen Staaten übernommen. Deutschland ist inzwischen das wichtigste Unterstützerland. Das ist auch ein Signal für die Emanzipation Europas. Eines, das nach außen strahlt und nach innen wirken muss. Denn: Der russische Kriegstreiber will nicht nur den Widerstand der Ukrainer brechen, er setzt auch darauf, dass die Kriegsmüdigkeit auf dem Kontinent weiter steigt. Putin hat es geschafft, einen Keil zwischen die USA und Europa zu treiben. Umso wichtiger ist es darum, dass die Europäer zusammenstehen. Von ihnen hängt es maßgeblich ab, ob sich die Ukraine militärisch weiter behaupten kann. Das ist wichtig, weil der Ausgang des Krieges Konsequenzen haben wird, die Europa als Ganzes ...