Ausgabe vom 24.02.2026 Seite 25

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Eine Flucht voller Ungewissheiten Alla und Serhii Danilova flohen 2022 aus der Ukraine und wurden seitdem in Emsdetten gut behandelt Torben Theising EMSDETTEN. Viele Menschen in der Ukraine haben durch den mittlerweile vier Jahre andauernden russischen Angriffskrieg ihr Zuhause verloren. Etliche flüchteten vor der Zerstörung in andere Länder, unter anderem auch nach Deutschland. Zwei von ihnen sind Alla und Serhii Danilova. Die beiden mussten ihr Heimatdorf nahe Kiew verlassen und fanden im Laufe ihrer Flucht den Weg nach Emsdetten. Hier leben sie nun seit vier Jahren – und wollen sich bei den Emsdettenerinnen und Emsdettener für die „außerordentliche Freundlichkeit“ bedanken. Die beiden besuchen regelmäßig Sprachkurse, wollen unbedingt Deutsch lernen, um sich „noch besser integrieren zu können“. Da sie bis jetzt aber nur gebrochenes Deutsch sprechen, steht Svitlana Eitelbach ihnen als Übersetzerin zur Seite. Sie ist die Leiterin des Ukrainischen Kultur- und Integrationsvereins Emsdetten. Der Verein ist eine Anlaufstelle für die Geflüchteten und bietet neben regelmäßigen Treffs, Sprachkursen und anderen Veranstaltungen auch Kinderbücher auf Ukrainisch an. „Zu Beginn des Krieges gab es in Emsdetten keine ...