Ausgabe vom 27.02.2026 Seite 1
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Tuttles Zukunft bei der Berlinale bleibt offen berlin Bei einer Krisensitzung zur Berlinale ist keine Entscheidung über die Zukunft von Intendantin Tricia Tuttle getroffen worden. Die Gespräche über die Ausrichtung der Berlinale würden aber zwischen der Intendantin und dem Aufsichtsratsgremium fortgesetzt, teilte ein Sprecher von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer mit. Einem Bericht der âBildâ-Zeitung zufolge steht im Raum, dass Tuttles Amtszeit vorzeitig enden könnte. Hintergrund seien Debatten um den Nahost-Konflikt. Aus der Kulturbranche formierte sich Protest, Organisationen und Filmschaffende meldeten sich zu Wort. Der Deutsche Kulturrat forderte Weimer auf, âsich entschieden für die Kunst- und Meinungsfreiheit einzusetzen und die Unabhängigkeit der Berlinale vor staatlichen Eingriffen zu sichernâ. Mehr als 500 Beschäftigte der Berlinale stellten sich mit einem Statement hinter Tuttle. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, sagte: âWir erleben eine zunehmende Instrumentalisierung von Kunst- und Kulturveranstaltungen, die dazu führt, dass leider allzu häufig nicht mehr Filme und Kunst im Mittelpunkt stehen.âGrippewelle ebbt wieder ab RKI: Befürchteter Anstieg der Infektionen nach ...
