Ausgabe vom 27.02.2026 Seite 4

Suchbegriffe 27.02.2026    4


„Tötung von ‚El Mencho‘ nicht sehr klug“ Tod des Drogenbosses löst Welle der Gewalt in Mexiko aus − Zweifel an WM-Gastgeber wachsen Am Sonntag haben mexikanische Sicherheitskräfte Nemesio Rubén Oseguera Cervantes alias „El Mencho“ getötet, den meistgesuchten Drogenboss Mexikos. Dessen Jalisco-Kartell gewann in letzter Zeit an Macht, nachdem der Chef des rivalisierenden Sinaloa-Kartells, Ismael „El Mayo“ Zambada, 2024 in die Hände der amerikanischen Justiz geraten war. Der mexikanische Sicherheitsexperte David Saucedo warnt davor, dass nach dem Sinaloa-Kartell nun auch Machtkämpfe in „El Menchos“ Jalisco-Kartell zu landesweiter Gewalt führen könnten. Und das nur wenige Monate vor Beginn der Fussball-Weltmeisterschaft mit den drei mexikanischen Spielorten Mexiko-Stadt, Monterrey und Guadalajara. Herr Saucedo, unter Präsident Felipe Calderón war es ab 2006 zu dem „Krieg gegen die Drogen“ mit Zehntausenden von Toten gekommen. Die heutige Präsidentin Claudia Sheinbaum wollte dem Land ein solches Trauma eigentlich ersparen. Doch jetzt hat ihr Militär „El Mencho“ getötet. Was ist passiert? David Saucedo: Ja, Sheinbaum hat ihre Meinung geändert, weil Donald Trump sie ...