Ausgabe vom 14.03.2026 Seite 21

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Die „Familienbühne“ soll es richten Stadtkultur sorgt sich um die Publikumsstruktur bei städtischen Theater- und Konzertaufführungen RHEINE. Der Betrieb Stadtkultur schlägt in moderaten Tönen Alarm, was die Zukunftsfähigkeit des städtischen Theater- und Konzertangebots angeht: „Ohne eine strukturelle Anpassung besteht die Gefahr, dass eine ganze Alterskohorte dauerhaft als Theaterpublikum verloren geht“, heißt es in einer Vorlage, die am kommenden Donnerstag im Betriebsausschuss Stadtkultur beraten wird. Das Problem liege weniger beim klassischen Angebot des Schauspiel- und Musiktheaters, das weiterhin über ein stabiles Stammpublikum verfüge, was aber immer älter werde. Während die Kindermatineen nach wie vor boomen und die Vorstellungen am Sonntagvormittag regelmäßig ausgebucht sind, erwies sich das „Junge Theater“, das sich vorrangig an Menschen zwischen 18 und 40 Jahren richtet, als Flop. „Das Angebot verzeichnet weiterhin rückläufige Besucherzahlen“, schreibt das Kulturbüro als federführende Stelle für die Organisation des städtischen Theater- und Konzertangebots. Als Hemmnisse für einen Theaterbesuch haben die städtischen Veranstalter die Aufführungszeiten unter der ...