Ausgabe vom 30.03.2026 Seite 20

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Kulturminister verteidigen Kunstfreiheit hamburg Mit Blick auf den Ausschluss dreier linker Buchhandlungen vom Deutschen Buchhandlungspreis durch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) haben Kulturminister und -senatoren von SPD und Grünen die Freiheit der Kunst verteidigt. „Wir leben in einem Rechtsstaat, und es ist ein schmaler Grat zwischen Meinungsfreiheit und Zensur“, erklärte Bremens Bürgermeister und Kultursenator Andreas Bovenschulte (SPD) bei der Kulturministerkonferenz in Hamburg. „Der Schutz der Kunstfreiheit ist ein verfassungsrechtliches hohes Gut, welches es entschieden zu schützen gilt.“ Weimer steht in der Kritik, weil er die linken Buchläden von der Liste derer, die mit dem Buchhandlungspreis ausgezeichnet wurden, gestrichen hatte. Er hatte den Verfassungsschutz zu diesen Buchhandlungen gefragt, ob Erkenntnisse zu ihnen vorliegen, und nach eigenen Angaben eine positive Antwort erhalten. Welche Erkenntnisse das sind, ist nicht bekannt. Die Läden wehren sich auch juristisch gegen das Vorgehen.„Mr. Ruhrgebiet“ geht in Ruhestand Essen Der langjährige Leiter des Ruhrmuseums, Heinrich Theodor Grütter, hat sich mit einer „letzten Nacht“ in seinem Haus von mehr als 500 Gästen und Wegbegleitern ...