Ausgabe vom 29.04.2026 Seite 5

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Trumps Breitseite gegen die Redefreiheit AnalyseUS-Präsident kritisiert Satiriker Kimmel Statt einer Sendepause bei ABC gab es in Jimmy Kimmels Eröffnungsmonolog wieder viel zu lachen. „Man muss fast Mitleid mit ihm haben“, spottete der Late-Night-Moderator über den US-Präsidenten. Donald Trump habe sein Bestes gegeben, ihn abzusetzen. „Stattdessen zwang er Millionen von Menschen, die Show zu sehen. Das ging gewaltig nach hinten los.“ Mit derselben Ironie wies Kimmel den Vorwurf zurück, ein früherer Scherz habe den Attentatsversuch befördert. Wenn ein Witz drei Tage vor dem Gala-Dinner irgendetwas bewirkt habe, müsse man sich „auch mal diese Hellseherin genauer ansehen“. Dann spielte er einen Clip der Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt. Stunden vor dem Dinner hatte sie angekündigt, „heute Abend werden in dem Raum einige Schüsse fallen“. Leavitt hatte damit natürlich „scharfe Witze“ gemeint. Aus dieser Formulierung zu konstruieren, sie habe versehentlich eine Inszenierung des Anschlags preisgegeben, wäre nach Ansicht von Analysten genauso absurd wie Trumps Versuch, Kimmel für das Attentat mitverantwortlich zu machen. Trump hatte für seine erstmalige Teilnahme an dem ...