Ausgabe vom 29.04.2026 Seite 19

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Vom tristen Moor zum „Boomland“ Heimatverein Rheine besucht Moormuseum Hesepe / Einblicke in Erfolgsgeschichte des Emslandplans RHEINE. Das Emsland hat sich in den vergangenen Jahrhunderten vom Armenhaus Deutschlands mit ausgedehnten und weitgehend unzugänglichen Hochmooren links und rechts der Ems zu einer boomenden Region entwickelt. Nicht zuletzt erreicht wurde das durch den Emslandplan, der nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1950 vom Bund, dem Land Niedersachsen und den Emsland-Kreisen in Angriff genommen wurde. Wie und über welche Schritte das gelang, interessierte die Gäste des Heimatvereins Rheine bei ihrem Ausflug in das Moormuseum im emsländischen Hesepe. Mit einem voll besetzten Oldtimer-Bus – einem Mercedes 302 aus dem Jahr 1992 – ging es von Rheine nach Hesepe, wo zunächst eine Stärkung bei Kaffee und Kuchen erfolgte. Anschließend erläuterte ein Gästeführer des Emsland-Museums eindrucksvoll anhand der Ausstellung, wie sich das ehemalige „Armenhaus Deutschlands“ zum Boomland entwickelte. Eine wichtige Grundlage war dabei unter anderem die Wiederaufbauhilfe aus den USA (European Recovery Program, „Marshallplan“), die die Finanzierung des Emslandplans ermöglichte. Nach der Gründung der Emsland GmbH ...