Ausgabe vom 29.04.2026 Seite 14

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Verfilmung rührt Autorin zu Tränen Isabel Allendes „Geisterhaus“ als achtteilige Serie bei Prime Video Santiago de Chile. Als Isabel Allende vor 44 Jahren „Das Geisterhaus“ veröffentlichte, katapultierte ihr Debütroman die chilenische Schriftstellerin direkt in den Olymp der lateinamerikanischen Literatur. Das Buch wurde in Dutzende Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft. Immer wieder wurde die Geschichte adaptiert, darunter für Theater, Ballett und Film – doch jetzt bringt Amazon Prime Video mit „La casa de los espíritus“ (deutsch: „Das Geisterhaus“) die vielleicht authentischste Version des Stoffs heraus. In opulenten Bildern erzählen die Regisseure Francisca Alegría und Andrés Wood die Geschichte der Frauen einer reichen Familie in Südamerika über mehrere Generationen hinweg. Anders als in vorherigen Adaptionen spielen Elemente des magischen Realismus in der neuen Serie – wie in der Romanvorlage – eine entscheidende Rolle. Da sprießen rosa Blumen aus dem sandigen Boden, während Familienpatriarch Esteban Trueba durch die Atacama-Wüste wandert, da tauchen Geister toter Verwandter auf, da künden krächzende Vögel der Hauptperson Clara del Valle von den früheren ...