Ausgabe vom 29.04.2026 Seite 17

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Ohne Industrie kein Sozialstaat Langjähriger MdEP Markus Pieper beschäftigt sich im Jakobi-Treff „Kirche und Welt“ mit Europa RHEINE. „Europa am Ende? – Wie wir das europäische Projekt noch retten können“, mit dieser Frage setzte sich der langjährige Europaabgeordnete Markus Pieper im Jakobitreff „Kirche und Welt“ am vergangenen Mittwoch auseinander. Gemeinsam mit den zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern habe sich eine lebhafte Diskussion entwickelt, heißt es in einer Pressemitteilung. Den Einstieg in den Themenabend machte Moderator Karl Wilms mit einem kurzen Überblick über den Werdegang der EU. Es begann mit sechs Gründungsstaaten im Jahr 1956, damals noch als EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft). Insgesamt sechs Erweiterungen und ein Austritt führten zu den heute 27 Mitgliedsstaaten. Zum historischen Hintergrund gab es noch einen Zeitraffer über die Verschiebung der europäischen Grenzen der letzten zwei Jahrhunderte. Pieper kam direkt aus Brüssel von einer Sitzung eines EU-Aufsichtsgremiums für Energiepreise und Marktregulierung. Er kritisierte die extremen Belastungen der Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen durch EU-Bürokratie und hohe Energiepreise. Beim Klimaschutz ...