Ausgabe vom 09.05.2026 Seite 4

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„Zeitnahe Termine beim Arzt auch für Kassenpatienten“ Bundesgesundheitsministerin Nina Warken im Interview Berlin. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) spricht über die ersten Details ihrer großen Pflegereform, auf welche Einschnitte sich Pflegebedürftige und Angehörige dabei einstellen müssen – und über die anhaltende Kritik an ihren Plänen für die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. Frau Ministerin, Sie werden massiv von allen Seiten für Ihre Reformpläne kritisiert. Bereuen Sie es manchmal, den Job als Gesundheitsministerin angenommen zu haben? Warken: Bereut habe ich den Schritt noch nie. Es ist in der Tat eine herausfordernde Zeit, aber es macht mir weiterhin Spaß, etwas verändern zu können. Und bei allem Kostendruck und vielen Problemen sehe ich oft vor Ort, was wir für ein gutes Gesundheitssystem haben und wie viele hoch motivierte, sehr gut ausgebildete Menschen jeden Tag dazu ihren Beitrag leisten. Hat man Sie als Ministerin ohne Vorkenntnisse in der Gesundheitspolitik unterschätzt? Warken: Ich glaube, dass mein unvoreingenommener Blick ab und an von Vorteil war. So ist es mir vielleicht leichter gefallen, Dinge ohne Scheu anzugehen. Zum Inhalt: Im Parlament gibt es Änderungsbedarf etwa ...