Ausgabe vom 09.05.2026 Seite 27
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Von Hinterlader und Balkenbrand 375 Jahre: Die Geschichte des Schützenvereins Rothenberge â alte Traditionen, Anekdoten und ein Neubeginn WETTRINGEN. Es war ein Krieg und die Erwartung des nächsten Konfliktes, der die Gründung vieler Schützenvereine der Region prägte. Und somit findet sich der Ursprung des Rothenberger Schützenwesens ebenfalls in einer Zeit, in der das Wort âSchützenâ eine besondere, doppelte Bedeutung hatte. In 375 Jahren seitdem waren es aber nicht Konflikte, sondern Geselligkeit, Gemeinschaft und Freude an Festen, die das Vereinsleben der Schützen und ihrer Familien am Rothen Berg geprägt haben. Aus Anlass des Jubiläums schaut unser Medienhaus mit dem Verein zurück. 1651: Dieses Gründungsjahr wird im Bericht des damaligen Bürgermeisters von Neuenkirchen und Wettringen, Ludwig Reinhard, vom 13. Januar 1830, an den Landrat des Kreises Steinfurt erst spät belegt. Die Königliche Regierung in Münster hatte Ende 1829 Informationen über die Schützenfeste und das VogelschieÃen erbeten. Reinhards Bericht, der im Staatsarchiv Münster liegt, nennt 1651 als Beginn des Rothenberger Schützenwesens. Eine Gründungszeit, die sich mit der Situation nach Ende des DreiÃigjährigen Krieges (1618 ...
