Ausgabe vom 16.05.2026 Seite 1

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Kaputte Straßen: NRW will Sanierungsstau auflösen Land kündigt zusätzliche Millioneninvestitionen und mehr Baustellen in diesem Jahr an Düsseldorf. Marode Straßen, bröckelnde Brücken, fehlende Radwege: Die Verkehrsinfrastruktur ist über Jahrzehnte vernachlässigt worden. Und selbst wenn Investitionen bereitstanden, verzögerten zähe Planungsverfahren einen Baubeginn. Mit dem Geld aus dem Sondervermögen des Bundes im Rücken will NRW endlich die Sanierung von Landes- und Kommunalstraßen beschleunigen. „Was über Jahrzehnte liegen geblieben ist, kann jetzt schneller angegangen werden“, sagt NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne). Dabei soll ein modifizierter Ausschreibungsmodus schnellere Bauzeiten ermöglichen. Der Landesbetrieb „Straßen NRW“ gebe noch Anforderungen und Rahmenbedingungen vor. Große Teile der Planung und Umsetzung entwickele das Bauunternehmen selbst. Insgesamt plant die Landesregierung, in den kommenden zehn Jahren zusätzlich 3,5 Milliarden Euro für Straßen, Brücken, Tunnel und Radwege in NRW auszugeben. Davon erhalten die Kommunen für die Sanierung ihrer Straßeninfrastruktur zwei Milliarden Euro aus dem Sondervermögen. Das NRW-Verkehrsministerium legt – ...